Deutsches Implantateregister soll 2023 in Betrieb gehen (german text)

Das Implantat-Register in Deutschland wird frühestens in zwei Jahren in den Regelbetrieb übergehen. Das geht aus einem aktuellen Zeitplan in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Es fehlen noch viele Details, die in einer Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) geregelt werden sollen.
Ab dem 1.1.2023 soll es eine Meldepflicht für Brustimplantate an das Register geben. Für Hüft- und Knieendoprothesen soll dies ab dem 1.1.2024 gelten. Das Register für diese Implantate wird dann in den Regelbetrieb übergehen.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) rechnet mit einmaligen Kosten von 24 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren für den Aufbau von Registern und Geschäftsstellen. Zwei Millionen Euro werden für die Einrichtung einer Vertrauensstelle am Robert-Koch-Institut (RKI) benötigt. Die jährlichen Betriebskosten beziffert das Ministerium auf rund drei Millionen Euro.

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Sabine WeissBundesministerium für Gesundheit (BMG) Deutschland
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